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Mechthild Weiling-Bäcker: Dieser Beruf
erfordert sehr viel Eigeninitiative.
Petra Fietzek: Beide Berufe haben viel mit
Begabung, Organisationstalent, aber auch mit Mut zu tun.
Warum das?
Mechthild Weiling-Bäcker: Weil man sich
auf eine Durststrecke zu Beginn einstellen muss. Eine bekannte Illustratorin
hat mir gesagt, dass sieben "dürre" Jahre keine Seltenheit
sind, bevor man von diesem Beruf leben kann. In dieser Zeit ist
es wichtig, am eigenen Stil zu feilen. Auch sollte man sich nicht
sofort festlegen lassen. Ich selber hatte vor "Erzähl doch
mal!" gedacht: Mensch, wenn ich ein Buch mache, bin ich auf einen
Stil festgelegt! Das Geheimnis ist, seinen eigenen Stil zu entwickeln,
aber offen für Neues zu bleiben, denn mit 40 sollte man nicht
mehr so malen wie mit 20.
Petra Fietzek: Man muss bereit sein, ein Risiko
einzugehen. Die Anfangszeit ist hart, besonders in finanzieller
Hinsicht. Auch ich rate, an dem eigenen Stil zu arbeiten. Dazu gehört,
viel zu lesen und an seiner sprachlichen Ausdrucksweise zu feilen.
Man sollte es wagen, mit etablierten Autor/innen und Illustrator/innen
Kontakt aufzunehmen und von deren Erfahrungen und Ratschlägen
zu profitieren. Wichtig ist, dass man sich voll auf den Beruf einlässt.
Benötigt wird nicht nur Kreativität sondern auch Fleiß
und technisches Wissen, z. B. über den Umgang mit PC, Fax-Gerät
oder Scanner. Als Autorin bin ich meine eigene Managerin und "Betriebsleiterin".
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Petra Fietzek und Mechthild Weiling-Bäcker

Findet Lea ihren Benni wieder?
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